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Kredite
Bildungskredite und Bildungsdarlehen (oder auch Studienkredite und Studiendarlehen) bezeichnen normalerweise ein und dieselbe Finanzierungsform, bei der Gelder für den Lebensunterhalt oder auch Sonderausgaben wie Studiengebühren fließen. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen normalen Kredit; der Unterschied besteht darin, dass die betreffende Summe nicht auf einmal, sondern in monatlichen Beträgen ausgezahlt wird.
Bei Bildungsfonds wird das Ausfallrisiko dagegen von den Geldgebern mit Hilfe eines Fonds getragen; das heißt, wenn der Kreditnehmer seine Schulden beispielsweise durch eine Insolvenz nicht begleichen kann, springt der Fonds ein. Das ist in den USA gang und gäbe, dort werden diese Fonds bereits wie Wertpapiere gehandelt, aber auch in Deutschland kann man bereits in erste Bildungsfonds investieren. Mit Hilfe der eingehenden Rückzahlungen trägt sich der Fonds nach einer gewissen Zeit von selber, solange es nicht zu allzu vielen Ausfällen kommt. Meistens unterscheidet sich der Bildungskredit vom Bildungsfonds in der Art der Rückzahlung: In Deutschland sind die Rückzahlungsmodalitäten bei Fonds meistens prozentual an die nach dem Studium erzielten Einnahmen geknüpft, aber es kann auch die bei Krediten übliche normale Ratenzahlung verlangt werden.
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